Grazibor Phase 2: von Graz nach Maribor

Gleich geht’s los. Die Wiener, die von Wien aus fahren wollten, sind ja sehr geschrumpft. Brenner und ich fahren mit Höfi, der mit dem Zug angereist ist, als informelles Team. Sehr witzige Räder da: gerade fertig gewordene Tallbikes, Bambusräder, viele Fixies, ein netter Haufen. Schau ma wie motiviert wir sind, die Aufgaben zu lösen!? Höfi ist gar nicht angemeldet, er führt sein neues Pink Brompton aus.

Nach langem Plaudern und Bewundern der Räder geht es als kleine critical mass gemeinsam raus aus Graz. Irgendwann kommt dann der Startschuss und die Ambitionierten rauschen ab. Wir gehen es gemütlich an, plaudern weiter mit dem zufällig neben her fahrenden. Brenners Kette scheint nicht perfekt zu sein . Die gelungene Reparatur beim Kastner & Öhler doch nicht gelungen? Ein Platten mit Riss der Mantelflanke lässt dann Brenners Fahrt in Kalsdorf nach wenigen Kilometer enden. Wir sind froh, dass wir diese Probleme nicht bei unserem nightride hatten, da wäre das unangenehmer gewesen. Und ich werde in Zukunft vielleicht doch wieder einen Reservemantel mitnehmen.

Höfi und ich kurbeln nun alleine direkt auf der B67 Richtung Maribor. Wir werden Brenner dann im Zug wieder treffen. Irgendwann treibt uns der Hunger und mich ein wenig der Schlafmangel in das Café Jaguar auf der Strecke kurz vor Straß. Ein Riesentoast tröstet über die fürchterliche Musik hinweg. In Slowenien zieht uns die feine Straße wieder ordentlich nach Maribor hinauf. Obwohl es bergauf geht, geht es flott und flüssig bis zur Autobahnauffahrt, wo wir die Staatsstraße verlassen müssen und uns der bereits gut bekannte Radweg kurz aufnimmt. Jetzt noch ein kleines Stück und dann nur mehr runter nach Maribor.

Ein alter Mann stützt am Gehsteig. Wir helfen ihm wieder auf die Beine und geben ihm seinen Stock wieder . Wir verstehen uns nicht, aber es er ist dankbar wieder zu stehen. Jetzt noch durch die Altstadt, über die Drau und zum Kulturzentrum Pekarna, einer alten aufgelassenen Brotfabrik. Begrüßen, Essen, Trinken, Entspannen ist angesagt. Nach gemeinsamer Zeit mit Gleichgesinnten geht’s für die, die zum Zug müssen, wieder los. In Graz steigt Brenner mit seinem defekten Rad zu und kurz vor 22 Uhr weiß ich, dass die Badewanne nicht mehr weit ist.

Wirklich ein wahrliches Winterradabenteuer war grazibor 2013 mit Anreise über den Semmering. Danke Brenner fürs ,einmal schauen‘. Danke auch nochmal an Christian, dem Ideenbringer von 2012.

Hier die Strecke Graz Maribor

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