von Wien nach Udine zum K2 CronoStorico & CicloStorico

Nach längerer Pause und zu dichten Arbeitsverhältnissen wieder am Rad. Erstmals „kurzkurz“ in diesem Jahr sagt alles. Wieder auf der geliebten B17 Richtung Süden. Erst um 7:20 in Wien weg, zu faul gewesen. Also wird es heute lang werden. Ziel ist die K2 Veranstaltung dieses Jahres in Udine, einem Event des Typus Bici d´Epoca. Andrea borgt mir ein altes Rennrad, damit ich regelkonform unterwegs sein kann.

Langsam geht es scheinbar voran. Merke schon, dass ich mehr im Büro war als im Sattel. Sehr feine Route wieder über dem Semmering ins Mürz- und Murtal. Will noch unbedingt die rund 240 km schaffen, damit das Ziel, morgen Abend in Udine zu sein, realistisch bleibt.

Die Nordseite des Murtals ist ruhiger. Über Fohnsdorf und Pöls geht stetig weiter nach Lind und Scheifling. Nach gut 235 km gönne ich mir ein feines Gästezimmer beim Leitner in Lind. Preise jenseits des Touristentrubels. Nach kurzem guten Schlaf und ohne Frühstück starte ich um 3:33 zum Perchauer Sattel Richtung Kärnten. Es ist bereits jetzt warm und ich muss mich über die steigende Anzahl der KFZs wundern, aber die Straße ist perfekt ausgebaut, mein Son Nabendynamo produziert ausreichend Energie für das herrliche B&M Lämpchen. Es geht gut voran. In Friesach frühstücke ich gegen 5. Die Kilometer spule ich rund und stetig runter. Nichts tut weh, alles rund und weich. Kärnten zieht vorüber. Es wird richtig heiß. 35 grad, nicht meine bevorzugte Temperatur. Schon kommt Ossiach und Villach und im nächsten Augenblick bin ich bereits in Arnoldstein. Hier trinken, trinken und den letzen Espresso in Österreich. Durch Tarvisio nach Cave di Predil und zum See. Bei den Steigungen merke ich das Gewicht am Körper und Rad. Doch die Kehren zum Pass gehen trotz der Hitze überraschend gut. Oben am Pass ein Süppchen und dann die Traumabfahrt ins Soča-Tal. In Kobarid wieder trinken und Salat essen, dann nach Westen über das Val Natisone Richtung Cividale und Udine. Um 17:30 stehe ich auf der Piazza della Libertà und kurz drauf startet schon die K2 CronoStorica am Platz.

Am Abend genieße ich das mehrgängige friulanische Essen mit all jenen, die sich für die cena friulana angemeldet haben und falle münde ins Bett. Tags darauf startet um neun der K2 CicloStorico, eine gemeinsame Ausfahrt im Peloton. Alte Räder und alte Haudegen sind unterwegs. Es geht zügig in einer schönen Runde durch die friulanischen Hügel. Die kurzen scharfen Stiche sind herausfordern mit dem alten Material, ich fahre mit einem roten Legnagno aus den 1970ern. Die Gruppe bleibt begleitet von alten Fahrzeugen beisammen. Ein Schwarm ist unterwegs und fällt zweimal bei feinen Laben ein, sogenannten Ristori. Ich treffe auch zwei der drei Schi… Brüder, die wir bei inveloveritas.at kennengelernt haben. Sie lassen Andrea in der Diane nicht aus den Augen. Nach gut 70 km rollen wir nach Udine, essen, feiern und hören Andreas schwungvolle Preisübergaben. Robert aus Kärnten erbarmt sich meiner und nimmt mich in seinem Alfa GTV bis Villach mit. Er ist begeistert über das Ladevolumen seines Sportwagens. Nach einer warmen Zugreise erreiche ich zufrieden Wien.

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